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Fast 90 Prozent der Menschen tragen ihn in sich, den Herpesvirus des Typ 1, eine Immunität gegen eine Ansteckung mit dem Virus, der für die lästigen Bläschen auf der Lippe verantwortlich ist, ist nicht bekannt.

 

90 Prozent der Menschen.

Fast 90 Prozent der Menschen tragenihn in sich, den Herpesvirus des Typ 1, eine Immunität gegen eine Ansteckung mit dem Virus, der für die lästigen Bläschen auf der Lippe verantwortlich ist, ist nicht bekannt. Meist erfolgt eine Ansteckung vor dem 6. Lebensjahr und man wird den Virus nie wieder los: Während der Großteil in regelmäßigen Abständen mit den Folgeerscheinungen zu kämpfen hat, welche sich in Form eines Kribbelns und Bläschenbildung bis hin zu Schmerzen äußern, entwickeln nur wenige Menschen nach Erstinfektion einen nachhaltigen Schutz, d.h. der Virus ist zwar im Körper vorhanden, doch es kommt zu keinen Symptomen – er ruht im Körper. Gemeinhin als Fieberblasen oder Herpes bezeichnet, ist vielen nicht bewusst, dass der Begriff „Herpes“ sich von vielerlei Virusstämmen ableiten ließe, wobei jedoch nur ein überschaubarer Teil für den Menschen Bedeutung hat.

 

Herpesviren und ihr „Familienstammbaum“.

Denn: Diese klassischen Bläschen an der Lippe, welche vom Herpes simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht werden und fast für jeden von uns ein Begriff sind, zählen nur als ein Familienmitglied: Die Familie von Herpesviren umfasst weit über 200 Mitglieder, viele davon kennen wir zwar, assoziieren sie jedoch nicht mit Herpesviren. Neun davon sind für den Menschen unmittelbar relevant: Zu den Humanen Herpesviren (HHV) gehören neben dem schon erwähnten Herpes simplex-Viren des Typ 1 auch Typ 2, das Varizella-Zoster-Virus, das Epstein-Barr-Virus, das Cytomegalievirus, das Humane Herpesvirus 6A, 6B und 7 sowie das Kaposi Sarkom-assoziierte Herpesvirus. Zu den durch Herpesviren ausgelösten Krankheiten zählen neben Lippen- oder Genitalherpes auch Windpocken, Gürtelrose, das Pfeiffersche Drüsenfieber und verschiedene Krebserkrankungen.

 

Mikronährstoffe für das Immunsystem.

Meist gelingt es dem Immunsystem, Bakterien und Viren im Körper unschädlich zu machen. Doch Herpesviren sind sehr geübt darin, dass Immunsystem auszutricksen. Speziell das HSV-1 – ursächlich für Fieberblasen – ist, sofern die Infektion einmal erfolgt ist, eine stetig wiederkehrende, nicht nur herbstliche „Plage“, welche sogar zu einem wahren Leidensdruck führen kann.
Doch man kann selbst einiges tun, um die Abstände von Herpesausbrüchen zu reduzieren und auch die Dauer der Schübe zu verkürzen. Ganz besonders wichtig ist es, das Immunsystem zu stärken, indem man es optimal unterstützt. Dies gelingt in erster Linie mit ausreichendem Schlaf, regelmäßiger Bewegung und nährstoffreicher Nahrung. Alle Vitamine und Mineralstoffe tragen zur Unterstützung des Immunsystems bei, doch haben sich u.a. die Mikronährstoffe Zink, Vitamin C und Vitamin D als besonders wichtig für das Immunsystem erwiesen. Sollte eine ausreichende Zufuhr speziell in den Herbst- und Wintermonaten über die Ernährung nicht in vollem Maße möglich sein, kann eine zusätzliche Unterstützung in Form von Mikronährstoffen hochwertiger Nahrungsergänzungen sinnvoll sein.

 

Intensive Pflege zum Schutz der Hautbarriere.

Ist das Immunsystem in optimaler Weise von innen versorgt, so gilt es auch die Hautbarriere von außen zu unterstützen. Die empfindliche Lippenhaut sollte stetig von äußeren Einflüssen geschützt werden. Denn spröde, rissige Lippen öffnen Keimen Tür und Tor und machen eine Infektion wahrscheinlicher. Eine Pflege der Lippen mit Melissen- und Teebaumöl -welche auf Grund ihrer virusstatischen Eigenschaften schon in einem früheren Schritt der Virusvermehrung einschreiten – können auf Basis von weiteren, pflegenden Bestandteilen, wie Sheabutter oder Bienenwachs eine intakte Lippenhaut maßgeblich unterstützen.

 

TIPP.

Eine spezielle „Herpes-Diät“ kann das Auftreten von Herpes-Läsionen (Fieberblasen) reduzieren. Vermeiden Sie argininreiche Lebensmittel (z.B. Schokolade, Nüsse) und entscheiden Sie sich bevorzugt für Lebensmittel, welche reich an Lysin (z.B. Milch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte) und bioaktiven Pflanzenstoffen sind.

Achten Sie auf ausreichende Versorgung mit Immunaktive Mikronährstoffen. Zusätzlich zu einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung kann die gezielte Gabe von speziellen Nährstoffen Unterstützung bieten.

Herpes-Bläschen können durch oxidativen Stress und eine damit verminderten Barriere-Funktion der Haut (z.B. durch UV-Licht) ausgelöst werden. Schützen Sie die empfindliche Haut der Lippen mit einer hochwertigen Pflege und achten Sie stets auf ein intakte Hautoberfläche.

Quellen:
https://www.helmholtz-hzi.de/de/wissen/themen/keime_und_krankheiten/herpesviren/

https://www.bmbf.de/de/90-prozent-der-deutschen-tragen-die-herpes-simplex-viren-vom-typ-1-in-sich-4310.html

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