Audio-Beitrag: Reisanbau in Italien
Peter Peter im Gespräch. In der italienischen Po-Ebene liegt das größte Reisanbaugebiet Europas. Wie kam es dazu? Welche Rolle spielt der Reis in der italienischen Küche? Wie kocht man ein gutes Risotto? Und warum hat der Reis in der Deutschen Küche so eine untergeordnete Bedeutung? Antworten gibt der Kulturwissenschaftler, Autor und Kulinarik-Experte Peter Peter.
SWR2 Matinee | 11:25 min | vom 27.5.2018

 

Risottoreis – einfach entspannen & zuhören.

Schon seit längerem überlegen wir, wie man denn unsere schnelllebige Zeit entschleunigen könnte. Zumindest für den Bruchteil eines Beitrages. Darum möchten wir dir hiermit den ersten Audio-Beitrag über Risottoreis bzw. über Reisanbau in Italien auf unserem Blog präsentieren. Vielleicht gefällt dir diese Idee, dich nicht visuell ablenken zu lassen & dich ganz diesem Audio-Beitrag für etwa 11 min hinzugeben. Viel Hörvergnügen.

 

Reis wächst auch in Italien.

Geschichtlich hat auch der Reisanbau in Italien Tradition und geht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Nach Hungersnöten und Krankheiten widmete man sich dem runden Korn. Speziell in der Po-Eben erkannte man das Potential, trotzdem wurde dort erst im 19. Jahrhundert die Reispflanze im großen Stil kultiviert. Schnell entwickelte sich ein ganzer Wirtschaftszweig darauf, sogar im Ausland wurde nach dem italienischen Reis nachgefragt. Mittlerweile zählt Italien zu den größten Produzenten für Reis in Europa & ist vor allem für den Risotto-Reis bekannt.

 

Reis ist nicht gleich Reis.

Es gibt mehr als 1oo-tausend Reissorten auf der Welt, doch alle werden den folgenden 3 Sorten zugeordnet: Lang-, Mittel- und Rundkornreis. Die in Italien kultivierten Reissorten werden wiederum in 4 Kategorien unterteilt, die je nach Korn-Art & Stärkeanteil für unterschiedlichste Gerichte verwendet werden. Man unterscheidet dort zwischen Riso comune (Haushaltsreis), Riso semifino (Rundkornreis), Riso fino (Mittelkorn- oder Standardreis) und Riso superfino (Spitzenreis). Sorten, die zum Riso superfino zählen (z.B. Arborio, welchen wir in unserem Risotto mit grünem Spargel verwenden) sind nicht selten doppelt so teuer wie andere Sorten und sind besonders stärkehaltig, unabdingbar für ein cremiges Risotto. Die Kochzeit beträgt zumindest 18 Minuten. Natürlich ist aber auch jeder andere Riso fino oder Riso superfino für die Zubereitung eines Risottos geeignet.

Quellen:
SWR2 Matinee | 11:25 min | vom 27.5.2018 | Beitrag SWR Mediathek | Wikipedia: Peter Peter
Culinaria Italia, 2004, KÖNEMANN in dem Tandem Verlag GmbH/Ruprecht Stempell, Köln
29.05.2018:  https://www.reishunger.de/wissen/article/289/reis-allgemein

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  1. […] wir erneut unsere schnell lebige Zeit – wie bereits bei unserem Audio-Beitrag über Risottoreis. Diesmal mit einer sehr spannenden Matinee über Algen als Superfood. Während sich (Makro)Algen im […]

  2. […] jedoch 2 Dinge sind gegeben: Eine selbstgemachte Suppe zum Aufgießen & ein hochwertiger Risotto-Reis. Dies berücksichtigt, benötigt man nicht einmal mehr weitere Zutaten – ausgenommen natürlich […]

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